Das Expertenkollektiv

Kyntra Syl

Manchmal spürt man beim Tanzen, dass der Körper mehr versteht, als Worte je ausdrücken könnten. Ehrlich gesagt, habe ich schon oft erlebt, wie eine offene, neugierige Atmosphäre plötzlich den Funken überspringen lässt – genau das macht Lernen lebendig. In einem lichtdurchfluteten Studio, das so gar nicht nach klassischer Ballettschule aussieht, treffen hier Menschen zusammen, die mehr als nur Schritte lernen wollen. Sie tauchen ein in zeitgenössischen Tanz, experimentieren mit Bewegungen, und entdecken dabei immer wieder neue Wege, sich auszudrücken. Kyntra Syl schafft dafür einen Raum, in dem Technik und Kreativität Hand in Hand gehen. Mal flüstert Musik aus drahtlosen Lautsprechern, dann wieder werden Bewegungen auf großen Bildschirmen analysiert – mit einer App, die Feedback zu Haltung und Ausdruck gibt. Das ist schon ziemlich faszinierend, wie Technik hier nicht einfach nur dabei ist, sondern tatsächlich hilft, das eigene Körpergefühl zu schärfen. Und wie schnell man Fortschritte sieht! Es fühlt sich fast so an, als würde das Studio selbst atmen, weil jeder Raum für Improvisation und gemeinsames Experimentieren bietet. Die Kursleiterinnen und -leiter, die übrigens selbst aus der Szene kommen, bringen nicht nur ihre Erfahrung mit, sondern erinnern einen manchmal daran, dass Fehler zum Prozess gehören, dass Stolpern einfach dazugehört. Das macht die Stimmung angenehm locker – fast ein bisschen wie bei einer guten Jam-Session unter Freunden. Wer mag, kann nach dem Unterricht noch bleiben, sich austauschen, oder einfach auf den Matten sitzen und zuschauen. Ich glaube, viele kommen gerade deswegen immer wieder: Es ist ein Ort, an dem man sich ausprobieren kann, ohne gleich bewertet zu werden. Was mir besonders gefällt, ist dieses Gefühl, dass man nie „fertig“ ist, sondern immer etwas Neues entdecken kann. Und wer hätte gedacht, dass ein paar smarte Tools so viel Spaß am Lernen wecken können? Am Ende bleibt mehr als nur Technik hängen – nämlich Begeisterung für Bewegung, und das Gefühl, Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein.

Wirklich gute Führung erkennt man daran, dass sie nicht bloß verwaltet, sondern ständig fragt: „Was fehlt eigentlich noch?“ – gerade im Bildungsbereich, wo die meisten Angebote oft an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigehen. In meiner Erfahrung trifft man selten jemanden, der so genau analysiert, wo es in der zeitgenössischen Tanzausbildung Lücken gibt. Julian hat das früh erkannt und nicht einfach abgewartet, sondern etwas Eigenes auf die Beine gestellt. Schon bevor er Kyntra Syl ins Leben rief, galt er als jemand, der Projekte im Tanzbereich mit ungewöhnlicher Klarheit und Ehrgeiz steuerte. Seine Erfolge in der Szene sind kein Zufall – sie sind das Ergebnis von einem Mix aus Anspruch an Qualität und dem festen Glauben daran, dass Lernen nie einseitig oder trocken sein darf. Was mich an Julians Weg besonders anspricht, ist diese Mischung aus Neugier und Konsequenz. Er glaubt daran, dass Bildung Menschen freier macht, dass jeder Zugang haben sollte, unabhängig vom Wohnort oder Hintergrund. Das spiegelt sich in allem, was Kyntra Syl heute anbietet – angefangen bei den Kursen bis hin zur Art, wie das Team zusammenarbeitet. Seine Haltung? Authentisch, zugewandt, immer offen für ein ehrliches Gespräch. Und was ihn antreibt? Die Überzeugung, dass Tanz weit mehr ist als Bewegung: Es ist Ausdruck, Begegnung, manchmal auch Befreiung. Genau diese Haltung hat Kyntra Syl geprägt – und sie macht den Unterschied.